Massenhaft Caches in GCL importieren

Es kann ziemlich nervig sein, viele Caches einzeln in GPX Dateien zu speichern und dann zu importieren. Daher gibt es hier nun eine kleine Anleitung um auf die Möglichkeit der sogenannten „Pocket Queries“ hinzuweisen und zu zeigen wie es geht.

Dies bietet einem die Möglichkeit sich GPX Dateien per Email zusenden zu lassen, die gleich 500 Caches pro Datei beinhalten. Man kann natürlich ganz genau einstellen welche Caches man haben will, wo auf der Karte sie sich befinden sollen und wann sie einem immer zugesendet werden sollen. Aber der Reihe nach…

Um einen neuen Pocket Query anzulegen geht man auf Geocaching.com und klickt nachdem man sich eingeloggt hat rechts oben auf seinen Anmeldenamen. Nun befindet man sich in – ich nenne es mal Hauptmenü. Scrollt man nun ein wenig nach unten findet man unscheinbar auf der rechten Seite die Premium Features. Bei diesen ist auch der Link zu Build Pocket Queries zu finden.

Nachdem man dem Link gefolgt ist, klickt man auf „Create a new Query“.

Die nun erscheinende Seite ist relativ lang, für den Anfänger unübersichtlich und von den Optionen her unüberschaubar. Ich versuche jedoch mal die geläufigste Art der Verwendung zu erleutern. Nachdem man sich mal den einen oder anderen Query angelegt hat, kann man sich natürlich auch mit den verbleibenden Optionen beschäftigen. Erst einmal sollte jedoch ein positives Erlebnis (Ergebnis) im Vordergrund stehen.

Als erstes ist ein sprechender Name zu wählen. Da man wahrscheinlich mehrere Queries einrichtet, um gleich z.B. 2000 Caches zugesendet zu bekommen ist das wichtig.

Dann wählt man die Wochentage an denen man die Dateien immer frisch generiert haben will. Zu beachten ist: Pro Tag dürfen es nur 5 GPX Dateien sein.

Nun muss man noch auswählen ob man die GPX Files nur einmalig generiert haben will oder ob diese wöchentlich erstellt werden sollen.

Nun ist zu wählen wie viele Caches man haben will und welcher Art sie sein sollen. Ich lasse dies immer bei 500. Ein paar mehr haben noch nie geschadet und wenn man zwei GPX Dateien importiert die zum Teil gleiche Caches beinhalten erkennt GCL dies und überspringt die bereits vorhandenen.

Darunter kann man die Containergröße (Cachegröße) festlegen und bereits gefundene Caches ausschließen. Die Schwierigkeit lässt sich wiederum auch einstellen.

Nun zum Bereich „Within“. Dieser ist meines Erachtens absolut sinnlos. Diesen kann man einfach übergehen und gleich zu „From Origin“ weiter gehen.

Hier kann man die Zone einstellen aus welcher man Caches haben will. Früher habe ich es ganz umständlich gemacht und habe die Koordinaten eingetragen – schneller geht es einfach unter „Waypoint Name“ die GC-Kennung eines Caches auszuwählen, der mitten in dem Bereich liegt aus dem man Caches haben will.

Darunter ist noch der Radius zu setzen. Hierbei ist zu beachten, dass man ja maximal 500 Caches in eine GPX Datei packen kann. In Gegenden mit sehr viel Caches ist es natürlich unsinnig die 100 Meilen beizubehalten. Ich nutze bei alles Pocket Queries 50 Kilometer als Einstellung.

Nun müssen wir nur noch das Zeil der Ausgabe definieren. Dabei braucht man nur eine Emailadresse angeben. Ich habe neben ein paar GMX Adressen auch diverse Adressen bei Webspaceanbietern und sonstigen Hostern. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Mails bei GMX ohne Probleme ankommen, bei den anderen jedoch im Spam landen. Dies nur als Tipp am Rande.

Als Format sollte .gpx gewählt sein und darunter der Haken für „als .zip komprimieren“ gesetzt werden. Sollte man die Datei nicht als Zip versenden lassen, kann sie von Virenscannern bei Emailprovidern zerstört werden und produziert einen Fehler beim Import.

Wenn wir nun alles ausgefüllt haben klicken wir auf „Submit Information“. Wir gelangen nun auf die Übersichtsseite über unsere Pocket Queries. Die Emails werden am gewünschten Tag zwischen 11 Uhr und 14 Uhr versendet. Nun heißt es Geduld haben.

Wie man die GPX Datei dann in Geoaching Live importiert kann man hier nachlesen.

Weitere Anleitungen zu Geocaching Live auf Nokia findet man hier.

  1. 26. September 2010
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