Alias unter Linux einrichten (sessionbezogen)

LinuxEs ist ein Graus, jedes Mal wenn ich auf meine wirklich persönlichen Daten zugreifen will muss ich ins Terminal und mit

encfs ~/.Containerfile ~/Zielverzeichnis

meine Daten in das Verzeichnis mounten. (Jaja, Sicherheit geht vor!) Besonders nach einem

history -c (löscht die History im Terminal)

ist es immer wieder mühsam das ganze von Hand zu tippen. Jetzt ging es mir wirklich auf den Sender und die Lösung war schnell gefunden: Using alias on Linux heißt das Zauberwort. Ich zeige es euch einfach mal am Beispiel meines Containermounts mit encfs – der birgt nämlich eine Gefahr🙂

Einen temporären Alias anlegen, der nur für diese Terminalsession gilt:

alias hi=history

Damit lässt sich jetzt ein „history -c“ (also das löschen der Terminalhistory) durch ein „hi -c“ bewerkstelligen. Schneller und effizienter. Aber jetzt zu einem Beispiel mit Leerzeichen:

alias unlock=’encfs ~/.Containerfile ~/Zielverzeichnis‘

Jetzt lässt sich ganz schnell durch den neuen Befehl (alias) unlock der viel längere Befehl zur Containerentschlüsslung mit encfs ausführen. Zu beachten ist, dass man solche Befehle mit Leerstellen dann in Hochkomma setzt. Der Alias kann mit dem Befehl

unalias unlock

wieder gelöst werden.

Wenn man das Ganze permanent haben will, d.h. dass die Befehle nicht bis zum Ende der Terminalsession zur Verfügung stehen sollen, sondern immer verfügbar sind, der sollte sich den Artikel für permanentes Anlegen eines Alias anschauen!

  1. 4. Juni 2010
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