Exchange (2010) nimmt keine Mails von Windows Server 2008 (R2) an

Problem: Exchange nimmt keine SMTP Mails von anderen Windows Server 2008 / 2008 R2 an. Zudem ist es nicht möglich von dort per Telnet auf Exchange Port 25 zu verbinden. Von anderen älteren Servern (Windows Server 2003 oder Linux Systemen) oder Druckern akzeptiert er jedoch Mails und lässt sich per Telnet 25 verbinden. Bei den aktuellen Servern kommt findet man den Fehler: „4.3.2 service not available“.

Lösung: Es liegt am Receive Connector. Selbst wenn man wie auf dem Screenshot zu sehen ganz artig die IPs der Server bei „Receive mail from remote servers that have these IP addresses“ eingetragen hat klappt es bei den Windows 2008 und neueren Server nicht. Das Problem liegt daran, dass diese sich primär mit ihrer IPv6 Adresse am Exchange melden und dann abgewiesen werden. Daher muss man nur oben bei „use these local IP addresses to receive mail“ die IPv6 Adresse entfernen. Schon sind die Server gezwungen sich mit ihrer IPv4 Adresse zu melden.

Nun kann man wieder Mails versenden und der Verbindungstest per Telnet geht auch wieder.

SQL Server 2008 (auch R2): Löschen von MailProfile schlägt fehl – „This account is currently associated with profiles“

Beim Löschen von Mail Profilen auf einem SQL Server kann es zu einer dubiosen Fehlermeldung kommen. Obwohl man im Agent den Operator der zum Database Mail Profil gehört gelöscht hat lässt sich das Profil in der Database Mail nicht löschen. Die Fehlermeldung verweist darauf, dass der Database Mail Account immer noch von einem Profil verwendet wird. (Siehe Screenshot)

Dies ist wohl ein Bug am SQL Server uns lässt sich wie folgt umgehen:

select * from msdb.dbo.sysmail_profile

Man erhält nun die IDs der verschiedenen Database Mail Profile. Die zu löschende ID sucht man sich aus den Ergebnissen. Löschen kann man es nun über folgendes Statement (ID durch die ID ersetzen):

msdb.dbo.sysmail_delete_profile_sp @profile_id = ID

Zusammenfassung LPI 101

Da ich (mit Mitstreitern) für die LPI Prüfung 101 eine Zusammenfassung für die verschiedenen Themenbereiche gemacht habe, dachte ich mir, die kann sicher auch jemand anders brauchen.
Die Zusammenfassung gibt es ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit!

Download Zip (ca. 130 kb)

Die enthaltenden .mm Dateien lassen sich mit dem Mindmapping-tool „FreeMind“ öffnen. Dieses ist kostenlos verfügbar.
Anbei ein Bildausschnitt wie die Daten vorhanden sind:

Viel Erfolg!

Telnet auf Windows Server 2008 installieren / starten

Der Telnetclient ist ab Windows Server 2008 nicht vorinstalliert und kann so nicht auf Anhieb genutzt werden.
Für eine Installation geht man wie folgt vor:

1. Server Manager starten und in den Bereich „Features“ wechseln.

2. Auf der rechten Seite auf „add Features“ klicken um neue Features hinzuzufügen.

3. In der Liste den Telnet Client wählen und installieren.

4. Nun kann man Telnet über das Startmenü starten. Dazu Start klicken und „telnet“ in die Suche eingeben.

Viel Erfolg.

Outlook 2007: Schnellsuche sucht nur nach Betätigung Return/Enter Taste

Outlook 2007 bietet eigentlich die Möglichkeit die Suche noch während der Eingabe des Suchbegriffs zu starten. Die betreffende Option in Outlook 2007 ist „Suchergebnisse bei der Eingabe anzeigen (falls möglich)“ und befindet sich unter Extras – Optionen – Suchoptionen.

Sollte diese Funktion trotz aktivierter Checkbox nicht funktionieren muss man nur den Cache-Modus aktivieren. Offenbar greift die Suche für diese Funktion auf die Datenbasis des Cache-Modus zu.

Um den Cache-Modus zu aktivieren klickt man auf Extras – Kontoeinstellungen – Ändern – Checkbox „Cache-Modus verwenden“ aktivieren. Outlook muss nach dieser Änderung neu gestartet werden.

SCCM: OS Deploy bricht offenbar nach dem Laden des Win PE ab (0×80004005)

Problem: Ein bisher funktionierendes OS Deployment funktioniert mit neuen Rechner nicht mehr.

Beschreibung: Die Rechner bekommen über PXE Verbindung zum WDS und beginnen auch das Windows PE zu downloaden. Plötzlich bricht das Deployment aber ab und der Rechner rebootet. Wenn man sich die HDD des Zielrechners ausbaut und auf dieser nach der „smsts.log“ schaut wird man dort folgende Zeilen finden:
<![LOG[Failed to download pxe variable file. Code(0x00000001)]LOG]!>
<![LOG[PxeGetPxeData failed with 0x80004005]LOG]!>

Grund: Das Zielsystem hat ein Problem mit der Netzwerkverbindung zum PXE Service Point bzw. WDS.

Mögliche Ursachen: Im Internet liest man immer wieder von „Probleme mit Switch“, „Kabel“ und ähnlichem. Was man aber oftmals vergisst ist dass neue Rechner oft neue Netzwerkkarten haben. Daher sollte man die Netzwerktreiber im Boot Image aktualisieren. Der Rechner zieht sich das Boot Image über PXE und lädt es. Dann versucht er vom WinPe aus das OS Image vom Server zu beziehen. Dies schlägt fehl wenn die Treiber nicht zur Karte passen.
Die Treiber bekommt man bei den großen Herstellern als CAB File. Diese dann in SCCM importieren und in das gewünschte Boot Image integrieren. Nicht vergessen dass den / die Distribution Points zu aktualisieren.

Outlook 2010: Standardadressbuch ändern (Globale Adressliste bzw. eigene Kontakte)

Es kann vorkommen, dass in Outlook 2010 nach dem Klicken auf „An“ in einer neuen E-Mail das falsche Adressbuch erscheint. Dies lässt sich jedoch ganz einfach wieder korrigieren.

1. Im Ribbon von Outlook 2010 (das ist die Optionsleiste oben) den Reiter Start wählen und die Option Adressbuch starten.


2. Im nun erscheinenden Adressbuch oben auf Extras und dann auf Optionen klicken.

3. Es öffnet sich das Adressierungsfenster. Ganz unten findet man die Option „Beim Öffnen des Adressbuchs diese Adressliste zuerst anzeigen“. Dort wählt man die gewünsche Adressliste.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachtrag: für Office 2007 geht man wie folgt vor: Im Outlook Extras – Adressbuch, im Adressbuch Extras – Optionen und dann die Option „Diese Adressliste zuerst anzeigen“ bearbeiten.

The backup set holds a backup of a database other than the existing ‘dbName’ database

Der Fehler „The backup set holds a backup of a database other than the existing ‘dbName’ database“ tritt auf, wenn man versucht ein Backup von einer Datenbank über eine andere zu restoren. Im Internet liest man immer wieder man möge beim „Restore“ Task im Management Studio die Option „overwrite the existing database“ aktivieren. Das bringt in vielen Fällen trotzdem offenbar nichts.

Die Lösung ist folgende: Man mache ein „New Query“ auf dem SQL Server des Restore Ziels. Dabei darf aber nicht die ZielDB markiert sein, am besten nimmt man die Master oder gleich den Punkt Databases. Im Query setzt man nun folgendes ab:

RESTORE DATABASE databaseziel
FROM DISK = ‘C:\backup.bak’
WITH REPLACE

„databaseziel“ ist die Datenbank die man überschreiben will. Dazu noch den Pfad zum Backup File angeben und absenden. Nun läuft der Restore auf jeden Fall durch.

Einfaches anonymes (Proxy-) Surfen mit Firefox

Kurzer Tipp: Um mit Firefox ohne viel Gebastel einen Proxy zum Surfen zu nutzen muss man sich lediglich das Addon „AnonymoX“ aus der AddOn-Sammlung bei Mozilla installieren.

Link: AnonymoX

Datenkraken Google / Facebook / Twitter mit ihren Buttons blockieren

Unsere lieben US-Konzerne sammeln munter Daten von allen Internetnutzern, egal ob sie Mitglied im betreffenden sozialen Netzwerk sind oder nicht. So bekommt Facebook zum Beispiel mit auf welchen Link man auf einer ganz normalen Webseite klickt, wenn dort auch ein „gefällt mir“ Button sichtbar ist. Gleiches gilt für die Konkurrenz.

Wem das zu viel ist, der kann nun relativ einfach Schluss mit dieser Praxis machen. Notwendig ist dazu Firefox und das kostenlose Addon „Adblock Plus“ das eigentlich dazu da ist, Werbung zu blockieren.

Nachdem man den Browser und das Addon sein eigen nennt, muss man noch das sogenannte „Filterabonement“ „Antisocial“ zu Adblock Plus hinzufügen. Am einfachsten geht das dadurch, dass man die folgende Seite besucht und nach unten scrollt. Dort einfach auf „Antisocial“ klicken und bestätigen. Adblock Plus Filterliste

Es fallen natürlich keine Kosten an. Man sieht und hört nun nichts mehr von den Buttons und die Firmen können auch keine Surfgewohnheiten mehr aufzeichnen.

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